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♥ Ellen's Schneiderstube ♥

Kreativität ist der Versuch, anders zu denken, anders zu fühlen, anders zu leben. Der Versuch, das Neue zu entdecken und zu verwirklichen. Der kreative Mensch ist unbequem, stellt viele Fragen und glaubt nicht an Routine. Der kreative Mensch zeichnet sich dadurch aus, dass er für neue Ideen empfänglich ist. Er ist aufgeschlossen und in jeder Hinsicht erlebnisfähig. Starres Denken und unbeugsame Regeln sind ihm fremd. (Frederic Mayer)

...GLAUBE an WUNDER, LIEBE und GLÜCK. Schaue nach VORNE, NIEMALS ZURÜCK. Tu was DU WILLST und STEH' dazu, denn DIESES Leben lebst nur DU!

Hier könnt Ihr einen kleinen Teil dessen sehen, was so in meiner "SCHNEIDERSTUBE" entsteht.
Es wurde und wird allerdings nicht immer alles von mir anhand von Fotos dokumentiert.

Soll ich?

Oder doch lieber nicht?
Wenn ja, was?
Und vor allen Dingen wo?

Irgendwie setzt sich hier um mich herum immer mehr ein Trend durch. So viele Menschen machen schon mit. Sind bereits infiziert, haben schon welche. Wobei - es bleibt ja auch nicht bei einem. Ich habe mir sagen lassen, dass das süchtig machen soll.


Von was ich hier schreibe?
Immer mehr sind schon stolze Träger eines Tattoos. Langsam komme ich mir hier schon wie eine Art Außerirdische vor. Schließlich bin ich ja quasi ein "unbeschriebenes" Blatt.

Welches Motiv soll ich dann aber wählen?
Bleibe ich meinen Vorlieben treu? Engel, Schmetterlinge ... einfach alles was Flügel hat. Blumen wären auch toll. Oder doch eine Elfe? Fantasy wäre auch eines meiner Themen .... Etwas rockiges oder im Steam-Punk Stil?

Oder lasse ich mir die Namen meiner Kinder stechen?

Damit ich mich auch im Altersheim daran erinnern kann wie sie heißen? Das mit den Geburtskoordinaten hat sich ja schon Angelina Jolie gesichert. Macht für mich jetzt aber auch nicht groß Sinn. Denn wie soll ich denn die auf meinem eigenen Rücken lesen können? Weiterhin benötige ich dann ja auch immer einen Atlas um zu sehen wo das jetzt ist. Gibt es in 20 oder 30 Jahren überhaupt noch Atlanten? OK, dafür benötigt man heute ja schon keinen Atlas mehr. Lernen Kinder heute in der Schule eigentlich noch das "Landkartenlesen"?

Mit chinesischen oder japanischen Schriftzeichen hatte ich schon immer so meine Probleme. 

Wer weiß, vielleicht laufe ich dann für den Rest meines Lebens mit einer Werbung für eine Suppe herum? Bei solch komplizierten Schriftsprachen bedeutet ein falsch gesetzter Strich schließlich schon ein ganz anderes Wort.
Und warum sollte ich mir überhaupt etwas in Chinesisch auf die Haut stechen lassen?
Auf vielem was wir kaufen steht doch eh schon viel zu oft drinnen "Made in China".

Total lustig fände ich allerdings so ein "Faltbild". 

Damit wäre ich sicherlich der Lacher in jedem Altenheim. Die Pfleger hätten dann wenigstens etwas Spaß bei ihrer wirklich anstrengenden Arbeit. Wenn es dann überhaupt noch Menschen gibt, welche die Pflege übernehmen.

Vielleicht erinnern sich einige von euch noch daran und kennen ebenfalls diese "Faltbilder".  In meiner Jugend gab es eine Zeitschrift, die auf der letzten Seite immer ein Bild hatte. Faltete man dieses entsprechend zusammen, entstand ein ganz neues. So ein Tatoo wäre wenigstens lustig. Gibt es die Zeitschrift "MAD" überhaupt noch??? Haben die vielleicht sogar ein Schutzrecht auf diese Art von Bildern?

Zu den Schutzrechten von Bildern. Das ist auch so eine Sache.
Ich darf keine Lizenz-Figur kopieren und auf ein Shirt bringen (gemalt, gestickt, geplottert etc.) und verkaufen. Tätowierer jedoch bringen alle möglichen "geschützten" Bilder, Logos etc. dauerhaft auf die Haut von Menschen. Gegen Bezahlung! Die Träger eines Tattoos zeigen das natürlich dann auch in der Öffentlichkeit, in "sozialen Netzwerken" etc.
Ist das denn nicht auch strafbar?
Wenn ich das mit etwas genähten machen würde, dann würden sich die Anwälte der jeweiligen Firmen freuen.

Dann gibt es noch die Frage, ob mir das Tattoo auch noch in 20 oder 30 Jahren überhaupt noch gefällt?

OK - wenn das mit Mitte 70 meine größte Sorge ist, dann geht's mir gut. Dann geht es mir wirklich richtig, richtig gut!

Was mich mehr um treibt ist die Frage "Soll ich mich freiwillig stundenlanger Schmerzen unterziehen, mich von Nadeln piesacken lassen". Alles nur für ein buntes Bildchen auf der Haut?
Freiwilligen Schmerzen, alles nur um im Trend zu sein?
Und wie schmerzhaft ist das überhaupt? Halte ich die stundenlange Prozedur überhaupt durch?

Allerdings - ich bin noch nie der Schafherde gefolgt.

Ich habe früher schon nicht jeden Mist mitgemacht, da muss ich jetzt nun wirklich nicht damit beginnen ;)


Auch wenn zwischenzeitlich jeder 10.te Deutsche bereits ein Tattoo trägt.

In den USA ist einer der aktuellen Tattoo-Trends  sich jetzt "Freckles" stechen zu lassen.
Ja, da lassen sich doch wirklich Menschen Sommersprossen tätowieren!

Wir waren bei der Einschulung über 40 Kinder (alle natürlich in einer Schulklasse, damals waren solche große Klassen normal). Davon waren gerade mal 3 Mädels mit Sommersprossen. Natürlich war ich eine von den dreien (langweilig kann ja schließlich jeder). Vor Jahren haben wir 3 mal über unsere "Sonderstellung" in der Schulzeit bei einem Klassentreffen gelacht. Ich fand's nie schlimm. Mir haben meine lustigen Punkte im Gesicht immer gefallen. Vielleicht lag es auch daran, dass ich schon immer totaler Fan von Pippi Langstrumpf war? Keine Frage, zu Fasching war ich natürlich auch mal Pippi (Rattenschwänze + Sommersprossen waren ja schließlich vorhanden).
Mich haben die "über Nacht erscheinenden" Pickel in der Pubertät da echt viel mehr Nerven gekostet.

Zurück zum Trend des Tattoo Stechens von Sommersprossen. Also, wenn ich da mal drüber nachdenke .... wenn das jetzt ein Trend dort drüben ist (und eh alles mit Verzögerung hier ankommt), dann bin ich ja quasi ein absoluter Trendsetter ;))

So und jetzt interessiert mich natürlich ob ihr Tattoos habt?
Wenn ja welche?
Welche Motive - und was bedeuten sie euch?


Quellenangabe:
Bildgestaltung mit Canvas

Schwarz + Gelb = Batman

Ja, dank meiner Kinder denke ich bei der Farbkombination von Schwarz + Gelb einfach sofort an diese fliegende Fledermaus .... jene aus Gotham City. Obwohl ..... der erste Batman hatte ja ein ganz anderes Kostüm - andere Farben (aber das ist nun wirklich eine andere Geschichte)

Wie aber komme ich jetzt zu dieser Überschrift?
Wie zu dieser Einleitung?

Im Dezember 2017 habe ich mich das erste Mal bei Maika's Linkparty beteiligt. Eigentlich wollte ich nur meinen kleinen Teddy verlinken. Dass ich das Material für die Dezember-Linkparty gewann, hat mich mehr als nur etwas überrascht. Im Dezember war mir eine Beteiligung zeitlich nicht möglich, allerdings habe ich mir vorgenommen 2018 bei ihrer nächsten Linkparty mitzumischen.

Ich war natürlich Mega gespannt auf die Themen. Total entschlossen, auf alle Fälle die Aufgabe zu bewältigen.

Tja und dann kam die Farbkombination Schwarz + Gelb!

Mein erster Gedanke war "Batman"
Der nächste "Borussia Dortmund" (Nein ich bin kein Fan!!!!)
Und dann kamen mir Hummeln, Bienen und Sonnenblumen in den Sinn. Aber die sind (zumindest für mich) Braun + Gelb.

Für mich war diese Farbkombi echt eine Herausforderung!


Da ich nichts nähe, dass nicht sofort eine nützliche Verwendung findet, habe ich mich entschlossen, eine neue Tasche für unser Fieberthermometer zu nähen.


Schlicht und unbunt, denn die Farbkombi ist wirklich so gar nicht die meinige.



Technische Infos:

- mit einer Innentasche für die Bedienungsanleitung, damit sie im Bedarfsfall auch sofort für jeden Nutzer griffbereit ist
- mit 2 Halterungen für die Batterien. Bei nicht permanent genutzten Batteriegeräten, entferne ich diese grundsätzlich immer


Material:

Außenstoff: SCHWARZ - Canvas (Upcycling!)
Futter: GELB - blau - grün gemustertes Wachstuch (Resteverwertung von hier und hier)
Deko: gewachste Baumwollkordel + Holzperlen
Schnitt: "Pi mal Daumen" von mir ;)


♥ ○ ♥ ○ ♥ ○ ♥ ○ ♥ ○ ♥


Monatsaufgabe für Januar somit erfüllt und jetzt werde ich mich mit der nächsten Farbkombi vertraut machen.

Rot / Lila ????


hmmmmm .......
Ich merke schon, 2018 wird wohl voller Herausforderungen für mich sein!

Verlinkt bei:

Mathilda das Schleifenkörbchen

Darf ich vorstellen?
Hier kommt sie nun - Mathilda, das neue Schleifenkörbchen von The Crafting Cafe.
OK - meine Version ist jetzt ohne "Schleifen", das hat sich einfach aufgrund des Materiales beim Nähen so ergeben.
Wie unweigerlich ersichtlich, der Schnitt ist total einfach wandelbar.
Man kann sich wieder bezüglich der eigenen Kreativität grenzenlos austoben (also genau ein Schnitt nach meinem Geschmack!). Ich jedenfalls habe noch so einige Ideen, welche ich bei den nächsten "Mathilda's" umsetzen möchte.
Alle "Technischen" Daten und die Vorteile von "Mathilda" habe ich euch ja hier gestern schon erörtert.


Getestet habe ich die mittlere Größe mit der Grundfläche 21x21 cm

Die erste Version des Schnittes Größe M

Meine Änderung der Originalanleitung von Sonja:
Zuschnitt und Nähen wie angegeben bis auf ......
- anstatt ein Schrägband welches zum Binden ist, habe ich lediglich oben ein Schrägband als Abschluss angenäht und dann versäubert
- an die beiden oberen Enden habe ich jeweils einen Knopf genäht
- die Seiten werden dann mit einer kleinen Kordelschlaufe zusammengehalten. Sie wird nur 1x gebunden und dann einfach nur um die Knöpfe gelegt

Die Knöpfe lassen sich noch schneller mit der "Knopfannähfunktion" der Nähmaschine (wenn die Maschine diese Funktion bietet) annähen.




Die zweite Version der Größe M

Meine Änderung:
- Schnitt an der oberen Kante um 2,5 cm verlängert (zwischenzeitlich ist eine höhere Version im EBook enthalten. Dafür sind Probenährunden ja auch da. Zu testen und ermitteln, was gebraucht, gewünscht und praktisch ist).
- Unterteile der Druckknöpfe montiert (ich befestige zur Sicherheit gegen Ausreißen immer ein Stück Stoff als Gegenstück).
Die Montage erfolgte 2 cm von der oberen und 3 cm von der seitlichen Stoffkante.
Dadurch, dass ich vor dem Zusammennähen (Ober- und Unterstoff) die Druckknöpfe schon montiert habe, sieht man im Körbchen später nichts. Anfängern würde ich allerdings die Montage der Druckknöpfe erst nach der Fertigstellung empfehlen.
- Oberstoff und Unterstoff nun komplett rundum zusammennähen, dabei eine Wendeöffnung an eine der geraden Kanten offen lassen
- Nahtzugaben knapp zurückschneiden
- in die Rundungen kleine Dreiecke einknipsen (dadurch läßt sich Wachstuch und dicke Materialien einfach besser wenden und legt sich dann auch schöner. Ich habe meine beiden Körbchen NICHT ausbügeln müssen)
- alles Wenden
- Wendeöffnung schließen. Die Nahtöffnung habe ich per Hand geschlossen
- Man könnte auch rundum mit der Maschine absteppen. Für solche "knappkantigen" Nähte verwende ich persönlich den Reißverschluss- oder den Schmalkantenfuss meiner Nähmaschine. Auch dekorative Zierstiche sehen bestimmt toll aus
- Für einen Verschluss habe ich 4 kleine Riegel genäht und die Gegenstücke der Druckknöpfe montiert.
Die Zuschneidemaße für die Riegel sind 7 cm lang und 2,5 cm hoch (ohne Nahtzugabe). Es werden jeweils 2 Stoffstreifen pro Riegel benötigt




Meine Materialliste:

Außenstoff: Microfaservelour (ein fester Möbelstoff)
Futterstoff: Wachstuch

Körbchen 1: 8 Knöpfe, 4 Stücke gewachste Baumwolle für die "Knopfschlaufe" +  4 Dekoelemente, Verstärkung: Putzlappen vom Discounter (dieses Körbchen hat einen wirklich guten Stand)
Körbchen 2: 8 Druckknöpfe (Kam Snaps) ohne Verstärkung (Vlies). 

Auch wenn meine Stoffe schon relativ stabil und fest sind, diese Körbchen werde ich künftig nur mit Verstärkung (Vlies) nähen. Meiner Meinung nach hat ein Körbchen mit entsprechender Verstärkung einfach einen besseren und schöneren Stand. Da ich ja eine "Mathilda" mit und eine ohne Verstärkung aus identischen Stoffen genäht habe, kann ich diese Aussage ohne Wenn und Aber treffen.


So, und nun ab mit euch zu Sonja. Meldet euch noch ganz schnell für den Newsletter an und erhaltet somit das Ebook bis zum 4.02.2018 kostenfrei.
Einen Blick in das Lookbook mit den tollen Designbeispielen aller Probenäher lege ich euch auf alle Fälle ans Herz.




Das E-Book wurde mir für  dieses Probenähen kostenfrei zur Verfügung gestellt.
Das Probenähen diente dazu, Schnitt und Anleitung der Größe entsprechend anzupassen und evtl. Fehler zu beseitigen.
Eine weitere Vergütung gib es nicht außer eines - Spaß am Nähen! -
Tja und mir hat dieses Probenähen wieder sehr großen Spass gemacht.

Käuflich erwerbbar ist das Ebook direkt bei Sonja im Shop für € 3,90 
sowie ab dem 05.02.2018 auf ihren Verkaufsplattformen bei Crazy Pattern und Makerist
Newsletter Abonnenten erhalten das Ebook in der Zeit vom 01.02. bis einschließlich 04.02.2018 kostenfrei.

Newsletter von Sonja kommen im übrigen nicht jede Woche ;)
Also keine Angst, dass euer Postfach zumüllt.
Bei der Anmeldung könnt ihr auch auswählen was euch Interessiert.
Ein Klick auf "Probenähen" würde ich (so als kleiner Geheimtipp) empfehlen. Denn Sonja ruft jetzt ausschließlich über Ihre Newsletter zu Probenährunden auf. Das nächste Projekt von Ihr steht auch schon in den Startlöchern ;)

Vorankündigung

Darf ich euch heute kurz eine Neuigkeit vorstellen?
JA - Dieser Beitrag wird wirklich einmal kurz und knackig - Versprochen!
Ab morgen ist ein neuer Körbchenschnitt im Internet am Start.

Braucht die Nählandschaft denn schon wieder einen neuen Körbchen-Schnitt?
Wo es doch gerade bezüglich Körbchen im WWW unzählige Anleitungen gibt?

JA - es braucht diesen neuen Schnitt.
Denn dieser hier ist ganz anders als die üblichen.

Technische Infos:

- es gibt den Schnitt in 4 verschiedenen Größen
- Grundflächengröße 11 x 11 cm /  21 x 21 cm (in zwei verschiedenen Höhen) sowie passend für DIN A4 Unterlagen
- sie sind einfach und schnell zu nähen. Somit definitiv ein Anfängerprojekt bzw. ein tolles Projekt für den Stoffresteabbau.

Vorteile:

- passend zur Dekoration, aufgelegten Tischdecken, Anlässen, Jahreszeiten und Laune sind die Körbchen ganz fix genäht
- auch als Geschenkkörbchen (Valentinstag, Ostern, Geburtstag oder .... oder ... oder ...) eignet sich "Mathilda" hervorragend
- das Körbchen ist wendbar. So hat man bei einer genähten "Mathilda" gleich zwei verschiedene Designs ohne weiteren Aufwand
- bei "Nicht Gebrauch" ist das Körbchen sehr schnell flach auseinandergefaltet und kann mit den Tischdecken gelagert werden. Dadurch ergibt sich ein extremst geringer Platzverbrauch im Schrank oder der Schublade

Mein ultimativer Tipp:

Empfänger des Newsletter's von Sonja bekommen den Schnitt bis zum 04.02.2018 kostenfrei.
Gratis - Umsonst - für "Umme"!
Für alle, die dann doch zu spät sein sollten, es gibt den Schnitt natürlich auch in ihrem Shop käuflich für kleines Geld zu erwerben.

So und morgen, zeige ich euch dann meine Probenähbeispiele.

Na?
Der Beitrag war doch jetzt kurz oder? Zumindest für meine Verhältnisse *gg*

Braun

Umgeben von Wald, Erdverbunden und mit einem "erweiterten Wohnzimmer" im Garten ist diese Farbe ebenfalls in meinem Farbenspektrum vorhanden.

Die Farbe Braun hat unglaublich viele Facetten und Schattierungen. Läßt sich sehr gut mit meinen Lieblingsfarben Grün, Türkis, Orange und Blau kombinieren. Braun gehört daher einfach auch zu MEINEN Farben. Zu meinen WOHL-FÜHL-Farben.

Ich liebe die Vielfältigkeit der kunterbunten Farbenwelt. Jede Farbe ist auf Ihre eigene Weise schön. Persönlich genieße ich es sehr in diese Welten einzutauchen und mich auszuleben. Bin einfach froh, dass wir unsere Vorlieben ausleben dürfen. Nicht alle in einem "Einheitsbrei" herumlaufen. Jeder nach Lust und Laune kombinieren kann und darf.
Wir sollten nicht vergessen .... es gibt Menschen auf unserem Planeten, welche diese Wahl gar nicht haben. Welche das Wort "Individualität" gar nicht kennen bzw. den Wunsch danach überhaupt verstehen oder gar hätten.

Wir hier haben einfach irre großes Glück gehabt, dass wir genau hier .... genau hier auf die Erde "gepurzelt" sind!

Die Wirkung von Braun

Braun steht für

  • die Erde und somit Standfestigkeit
  • erdverbunden, bodenständig, nostalgisch, konservativ
  • Schokolade ist braun - braun steht daher auch für Genuss
  • Harmonie
  • Familiensinn
  • Hilfsbereitschaft
  • Häuslichkeit
  • Gemütlichkeit
  • Mütterlichkeit
  • Stabilität
  • Bescheidenheit
  • Gelassenheit
  • angenehme ruhige Persönlichkeit
  • schüchtern
  • unflexibel
  • nationalsozialistisch
  • langweilig, faul, trostlos, elend

Braun wirkt

  • beruhigend
  • schärft den Blick für das Wesentliche
  • Braun ist eine heimelige Farbe für Menschen mit tiefer Sehnsucht nach Geborgenheit – die aber auch verdunkelt und drückt. Es ist die Farbe von Mutter Erde. 

Edelsteine

brauner Achat, brauner Aventurin, Bernstein,  brauner Goldfluss, Grossular, Jaspis, Tigerauge, Topas, Zirkonia, Grossular

Astrologie

  • Stier
  • Waage
  • Steinbock

Geschichtlich

  • Farbe der Armut und der Arbeiter
  • Farbe des Nationalsozialismus. Der Ursprung der braunen Uniform kommt aus der übersteigerten germanischen Mythologie. Die "Braunhemden" wollten bewusst Erinnerungen an die "Berserker", die Bärentöter (einem archaischen, bärenfelltragenden Männerbund) wecken. Die "Braunhemden" glaubten sich in diesem Sinne elitär außerhalb der Gesetzte stehend. Sie verkörperten das Gesetzt selbst. Das Recht des Stärkeren, der töten darf und (aufgrund ihrer mystischen Schicksalsgläubigkeit) töten Muße.

Weiteres

  • Braun ist gerade einmal bei 1% der Bevölkerung beliebt. Somit ist sie mit Abstand die unbeliebteste Farbe der Deutschen (Vielleicht liegt dieses an der geschichtlichen Vergangenheit?)
  • Braun kann auf ein zurückhaltendes Wesen oder schwaches Selbstwertgefühl hinweisen

Symbolik

  • Geborgenheit
  • Demut
  • Konservativ und Mittelmäßigkeit
  • Vergänglichkeit
  • Faulheit
  • Dummheit

Sonstiges

Menschen die braun lieben besitzen viele Eigenschaften und lassen sich nicht in eine Schublade stecken. Ihre Attribute sind Wärme, Stille und Familiensinn. Sie sind ehrlich, geduldig, bodenständig und tragen gerne Verantwortung. Freundschaften sind für sie von hohem Wert.

Diese meinst häuslichen und praktisch veranlagten und handwerklich begabten Menschen setzen sich konkrete Ziele, haben Durchhaltevermögen und Geduld. 

Wer Braun besonders mag ist erdverbunden, realistisch und beschützt gerne. Er ist ebenso handwerklich begabt. Manchmal wirkt er bescheiden, aber oft schüchtern.

Als Raumfarbe ist Braun wichtig und positiv. Natürliche Stoffe wie Holz oder Leder sorgen dafür, dass wir uns in einem Raum gleich geborgen fühlen und ihn gemütlich finden. Nahezu alle Erdtöne haben eine beruhigende Wirkung, sollten jedoch sparsam dosiert werden. Schaut euch einmal Prospekte von Möbelhäusern an. Dort werden überwiegend diese Farben eingesetzt um bei den Kunden ein "Wohlfühl-Gefühl" zu erzeugen.


Ich hoffe, Euch machen meine Ausflüge in die Welt der Farben immer noch Spass. Diese Welt ist faszinierend, wenn man sich damit beschäftigt. Sich einlässt und vor allen Dingen einmal darauf achtet, wie wir gerade mit Farben von der Werbeindustrie manipuliert werden.





Quellenangaben:
Fotos von mir. Teilweise von bereits hier auf dem Blog vorgestellten Projekten. Materialbilder bzw. ein Blick in meine Schmuckschatulle.
Der Radio ist im übrigen der erste, welchen meine Eltern seinerzeit kauften (er funktioniert noch! Rauscht zwar wie Bolle, aber er funktioniert noch).

Wie ich ohne Schnittmuster ein gut sitzendes Kleidungsstück zuschneide?

.... und dass soll klappen????
Also ich meine jetzt nicht ein einfaches T-Shirt?
Sondern ein gut sitzendes Kleidungsstück, und das alles ohne ein konventionelles Papierschnittmuster?
Einfach nur die Maße direkt auf dem Stoff übertragen, ausschneiden, nähen und alles paßt?

Da ich nun wirklich schon sehr lange nähe - nicht nur Taschen  - machte mich diese Aussage, dieses Versprechen mehr als nur neugierig. Aber alles der Reihe nach.
ACHTUNG - diese Buchbesprechung ist "mal wieder etwas länger" ;)


Langsam wird es aber auch wieder Zeit für die Rezension eines kreativen Buches hier bei mir.
Back to the Roots sozusagen. Schließlich ist das hier ja immer noch ein Kreativblog. Und diesbezüglich will ich einfach wieder mehr zeigen.

Zufällig - ja, langsam wird das evtl. unglaubwürdig, aber ich stolpere über Bücher wirklich sehr oft zufällig. Manchmal glaube ich, dass sie mich finden ;) Mich fand also dieses seit Oktober 2017 auf dem Deutschen Nähmarkt erhältliche Buch.

Jetzt oute ich mich erst einmal als großen Fan der englischen TV-Nähsendung "The Great Britsh Sewing Bee". Dieses Original-Format hat und ist einfach Klasse.

Wenn ihr dieses TV-Format ebenfalls kennt, erinnert ihr euch sicher doch auch an Chinelo Bally aus der 2.ten Staffel? Sie verblüffte seinerzeit nicht nur die beiden Juroren mit ihrer Zuschneidetechnik.
Ich war von Anfang an fasziniert von Ihrer unkonventionellen Zuschneide Methode.
Wer gesehen hat, welche tollen - und vor allem gut sitzenden Kleidungsstücke sie nach dieser "Freihand-Methode" seinerzeit schneiderte, weiß wovon ich hier schreibe.

Oktober 2017 kam nun in Deutschland ihr übersetztes Werk auf den Büchermarkt, in welchem sie diese Technik des "Freihand zuschneiden's" uns allen näher bringen möchte.


Werbung/Kooperation

Freehand Fasion

Die perfekte Kleidung nähen - ganz ohne Schnittmuster


Worum geht es in diesem Buch:

Das erlernen vom Zuschneiden gut sitzender und vor allen Dingen perfekt passender Kleidung ohne jegliches Papierschnittmuster. 


Inhaltsangabe des Verlages:

Gemäß Text auf dem Buchrücken, kann diese einfache Methode des Zuschneiden's jeder lernen. Man benötigt dafür lediglich eine Nähmaschine, Maßband, Kreide und eine gute Schneiderschere.

über die Autorin:

Sie ist (lt. der Info in ihrem Buch) eine Britin mit Nigerianischer Herkunft, welche sich erst im Jahre 2012 das Nähen selbst beibrachte. Ihre Tante, welche eine gelernte Schneiderin ist. unterstützte sie hierbei.
Durch ihre Teilnahme in der 2.ten Staffel (im Jahre 2014) des TV-Formates "The Great British Sewing Bee" wurde sie in England landesweit bekannt. Sie kam mit ihren innovativen Ideen trotz ihrer "jungen Nähkarriere" bis in die Finalrunde (meiner Meinung nach eine Hammerleistung!)
Die Autorin ist eine große Verfechterin des Zuschneiden's ohne Schnittmuster. Diese Fertigkeiten gehören lt. Ihrer Aussage im Buch wohl durchaus zur Nähtradition in Afrika und Asien.

Inhalt:


  • Über mich
  • Über das freihändige Zuschneiden
  • Meine wesentlichen Utensilien
  • Nähtechniken
  • Massenehmen
  • Die Grundmodelle
  •      - Ärmelloses Oberteil - Kleid - Rock - Tellerrock - Ärmel
  • Die Projekte
  •      - Maxirock - Fledermausoberteil - Einfaches Chiffon Chasuble - Hi Low Top - Box Top 
         - Doppelter Tellerrock - Bleistiftrock - Kleid mit Schößchemsaum - Ausgehkleid
         - Samtwickelkleid - Maxiwickelkleid - Oberteil mit Wickeloptik - Kragenloser Blazer mit
           Streifenmuster - Asymmetrische Schösschenjacke - Abendkleid im Nixenstil

  • Danksagung

  • Für wen das Buch geeignet ist:

    Für alle, die Lernen möchten Kleidung ohne die üblichen Papier-Schnittmuster zu erstellen.
    Für alle, die unabhängig sein wollen und Ihre eigene Kreativität und Ideen umsetzen möchten.
    Zeit muss man allerdings mitbringen. Lernen wollen ebenfalls. Für den Anfang empfiehlt die Autorin explizit auf günstige Stoffe zurückzugreifen. Üben und Probieren gehört einfach dazu. Dessen muß man sich bewusst sein.

    Was das Buch nicht kann: 

    Sich mit Hilfe des Buches einfach mal hinsetzen und aus dem Handgelenk ein passendes Kleidungsstück zu schneidern, also das klappt nicht. Investiert man jedoch Zeit ist auch schon für Anfänger ein ganz passables Ergebnis möglich (der Tellerrock hat z.B. eine "eingebaute" Gelinggarantie).

    Für wen das Buch nicht geeignet ist: 

    Wer keine Zeit mitbringen kann oder will.
    Absoluten Nähanfängern empfehle ich das Buch keinesfalls. Man sollte wirklich bereits Bekleidung genäht haben und wissen wie Schnittmuster "funktionieren". Grundkenntnisse im Nähen sind ebenfalls eine Grundvoraussetzung. Dieses Buch ist ausschließlich auf das Erlernen der Freihand-Zuschneidemethode ausgelegt.

    Die Autorin schreibt im Vorwort ausdrücklich, dass dieses Buch kein konventionelles Nähbuch ist. Dass es ihr um das freihändige Zuschneiden geht. Dass es bestimmt hilfreich ist, über die wichtigsten Grundkenntnisse des Nähens zu verfügen.

    Negativ: 

    Es gibt leider einige echt blöde Übersetzungsfehler im Buch (zumindest hoffe ich, dass es nur Übersetzungsfehler sind, da ich das Original ja nicht kenne). Sie stören zwar nicht beim eigentlichen erlernen dieser Zuschneidemetode, aber ärgerlich sind sie dennoch.

    Ein "maschinengenähter Rollsaum" ist wirklich etwas ganz anderes, als der im Buch vorgestellte Saum. Ein Rollsaum ist ein mit einem speziellen Nähfuß (in welchem der Stoff eingeführt und sehr knapp abgesteppt wird) genähter "knapper" Saum. Mit der Overlook kann man ebenfalls schnell und optisch ansprechend einen Rollsaum nähen. Die im Buch vorgestellte Naht ist jedoch keinesfalls ein Rollsaum. Es ist lediglich eine Variante eines doppelten Saumes.

    Unter diesem Abschnitt "Beketteln" wird darauf hingewiesen "Sie können mit der Overlook-Nähmaschine auch einen Rollsaum nähen (Seite 14)". Tja und auf Seite 14 wird der "maschinengenähte Rollsaum" gezeigt, welcher gar keiner ist :(

    Ich schrieb ja schon - das Buch ist für Nähanfänger nicht geeignet. Hat man keine Vorkenntnisse, verwirren einen solche fehlerhaften Erklärungen einfach viel zu sehr, als das sie hilfreich wären.

    Die Materialeigenschaft von Stoffen muß bei der Schnitterstellung ebenfalls für einen perfekten Sitz berücksichtigt werden.
    Darauf wird jedoch leider überhaut nicht eingegangen. Es wird nicht darauf hingewiesen, dass sich Stoffe unterschiedlich verhalten. Feste Stoffe (Webware) hat nun einmal andere Eigenschaften als dehnbare Stoffe (Jersey). Näherfahrung ist also auch hier durchaus hilfreich!

    Fazit: 

    Auf das Buch wurde ich persönlich aufmerksam, da mich die Autorin bezüglich ihrer "Zuschneidetechnik" seinerzeit in o.g. TV-Sendung schon faszinierte.

    Neuen, innovativen gegenüber aufgeschlossen habe ich mich daher mit diesem Buch mehr als nur gerne näher beschäftigt.

    In vielen Nähbüchern wird immer viel Nähzubehör und Material vorgestellt, Viel Info über Stoffe, Stiche, Grundnähtechniken, Nähmaschinen und Hilfsmitteln vermittelt. Dieses ist in diesem Buch nicht der Fall.
    Daher noch einmal:

    Das Buch richtet sich an versierte Hobbynäherinnen, welche die Grundtechniken des Nähens einfach schon beherrschen.


    Unter der Rubrik "Nähtechniken" werden kurz auf  8 Buchseiten folgende Nähte vorgestellt bzw. erklärt:
    • Französische Naht
    • Beketteln (Anmerkung von mir: das ist eine Overlokversäuberung)
    • Zickzacknaht
    • Untersteppen
    • Schrägband als Besatz
    • Maschinengenähter Rollsaum (Anmerkung von mir: das ist ein doppelt genähter Saum und KEIN Rollsaum)
    • Nahtverdeckten Reißverschluss einsetzen
    • Überlappender Reißverschluss
    Auf gerade mal 2 Seiten wird dann das genaue Vermessen des Körpers erklärt. Hätte ich nicht schon Vorkenntnisse bezüglich "Ausmessen", wäre mir dieses allerdings echt zu wenig. Hier hätte ich mir exaktere Angaben, Hilfe gebende Fotos oder Zeichnungen für die Ermittlung der Maße gewünscht. Schließlich funktioniert ohne diese ermittelten exakten Maße die Freihand-Methode nicht. Sie sind ja die Grundlage für das Gelingen dieser Methode.
    Es gibt auf weiteren 2 Seiten bebilderte Modelle (Diagramme) die hier anhand eingezeichneter Körperlinien beim ermitteln der Körpermaße weiterhelfen. Die eigenen Maße könnten auch dort in eine Tabelle eingetragen werden.

    Nun aber zum Testen dieser Methode.
    Schließlich interessierte mich das am meisten. Ob das auch bei mir funktioniert, ob ich das auch hinbekomme.

    Die Auswahl der Schnitte ist natürlich Geschmackssache. Ein Fledermausoberteil ist für mich viel zu unpraktisch. Asymmetrische Schößchenjacken habe ich früher einmal getragen und Abendkleider benötige ich auch keine. Allerdings - die Schnitte sind alles Grundschnitte, welche man natürlich abwandeln kann.
    Was spricht dagegen die Schößchenjacke entsprechend zu verlängern, das Schößchen wegzulassen, die Weite entsprechend anzupassen? Dann ist das auch ein Kleidungsstück, welches in meine vorhandene Garderobe - zu meinem Kleidungsstil passt. Das Abendkleid ist wirklich wunderschön, jedoch für meine Bedürfnisse wäre mir der Aufwand incl. Kostenfaktor einfach zu hoch. Die Korsage dieses Kleides, also die kann man "Solo gearbeitet" dann doch gleich viel besser und öfter kombinieren und tragen.

    Die Autorin regt ausdrücklich dazu an, die eigene Kreativität einzubringen. Also ein Buch ganz nach meinem Geschmack!


    Nun zu Schnitten, welche ich getestet habe:

    Tellerrock
    Diese Methode - ja genau nach dieser Methode hatte mir schon meine Mutter früher Tellerröcke genäht. Diese Technik habe ich von Ihr übernommen und mir Ende der 70er bis Mitte der 80er so einige Tellerröcke selbst genäht.
    Diesen Schnitt kann ich (ohne ihn aktuell getestet zu haben) also ohne Bedenken weiter empfehlen. Denn genau so habe ich meine Tellerröcke auch zugeschnitten.

    Bei jedem Schnitt steht natürlich dabei, welche Körpermaße ihr für das Zuschneiden benötigt. Ebenso, wie ihr den genauen Stoffverbrauch für das jeweilige Projekt berechnet. Das benötigte Arbeitsmaterial wird ebenfalls aufgelistet. Das Zuschneiden des einfachen Tellerrock's wird auf 6 Buchseiten unterstützend mit Grafiken erklärt. Das eigentliche Zusammennähen nicht.

    Bei einigen Schnitten gibt es einige wenige bebilderte Erklärungen bzw. Grafiken für das Fertigstellen des Kleidungsstückes. Ich weise jedoch noch einmal darauf hin, dass Anfänger sich besser zusätzlich ein Standartwerk für die Nähtechniken kaufen sollten. Alternativ kann "Youtube" auch eine gute Quelle bzw. Unterstützung sein (vorausgesetzt man hat immer die nötige Zeit sich durch unzählige Videos durchzuklicken, bis man die eine gute Anleitung findet).

    Ärmel
    Ein Paradestück auch für versierte Schneider.
    Die Autorin schreibt: "Der Ärmel ist etwas, wovor selbst erfahrene Näherinnen wirklich Respekt haben".

    Ich habe für diesen Test einen meiner Schnitte genommen und will in ein Ärmelloses Oberteil nun passende Ärmel einnähen.
    Ob das klappt????

    Nach einigen Startschwierigkeiten habe ich es hinbekommen.
    Denn ein eingesetzter Ärmel muss nicht nur Schnitttechnisch passen, nein - er muss ja auch bequem sein und jede Bewegung mitmachen ohne einzuengen. Er muss einfach immer perfekt sitzen - bei jeder Bewegung.

    Wenn man sich die Zeit gibt, nicht aufgibt und in Kauf nimmt, dass man das evtl. erst nach einigen Versuchen hin bekommt .... also dann lohnt sich das Beschäftigen mit dieser Methode auf alle Fälle. Zumindest ich habe nun eine Menge über Ärmel gelernt und bin jetzt noch mutiger beim abändern.

    Eingangs schrieb ich ja schon - Zeit sollte man auf alle Fälle mitbringen, wenn man diese Methode erlernen möchte. Denn ohne Ausprobieren und Lernen, funktioniert diese Methode auf Dauer nun mal nicht.
    Da Schnittanpassung für mich unabdingbar ist, werde ich mich mit dem Buch auch weiterhin beschäftigen.

    Für mich persönlich ist das Buch eine gute Unterstützung in meiner Hobbyschneiderwerkstatt.


    Abschlußbewertung:

    Ein hochwertig gearbeitetes Buch mit sehr guter Haptik. Optisch gut aufgemacht, ansprechende Fotos und Grafiken geben gute Hilfestellungen. Ein sehr angenehmes Design, bei welchen das Auge die Inhalte schnell und leicht erfassen kann. Schriftart, Farbe und Größe sind wirklich sehr gut gewählt worden.

    Man benötigt unbedingt jemanden, der einen korrekt ausmisst (die richtigen Körpermaße ermittelt). Ohne diese Grundlage funktioniert die Methode einfach nicht.

    Nimmt man sich die Zeit neues zu lernen, dann ist dieses Buch eine echt tolle Unterstützung.

    Wer sowieso immer Schnittanpassungen vornehmen muss, für den ist diese Methode eine Erweiterung der bisher erworbenen Kenntnisse.

    Meiner Meinung nach,  kann jeder mit einer STANDARTfigur (also ohne abfallende Schultern, kein Hohlkreuz etc.), am schnellsten mit dem Buch zum Erfolg kommen.

    Jede gelernte Schnittdirektrice wird allerdings die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Denn die Schnitte werden schließlich ohne die üblichen Rechenformeln ermittelt bzw. gezeichnet.

    Nähanfängern empfehle ich dieses Buch nicht.

    Trotz der negativen Elemente (siehe im Text oben), hilft mir das Buch weiter. Es gibt einen unkomplizierten Einblick in die Technik des Erstellens von Schnittmustern. Persönlich zeichne ich die Schnitte immer noch erst auf Papier und übertrage sie dann wie gewohnt auf Stoff. Einfach, weil ich perfekt passende Schnitte somit auch künftig heranziehen kann. Bei jedem Projekt einen Schnitt direkt auf den Stoff zu zeichnen, wäre mir einfach zu aufwändig.

    Wer bereit ist die, zum Erlernen dieser Methode nötige Zeit mitzubringen. Wer mit dem Buch wirklich "arbeiten" will (und es nicht nur im Bücherregal als Dekoration stehen lässt ) , für den gebe ich eine Kaufempfehlung.

    Es ist ein guter und relativ preisgünstiger Start in die Methode des "selber Schnitte zeichnen's". Die uns Hobbyschneiderinnen bekannten Werke anderer Verlage sind ja um ein vielfaches teurer. 

    Einen kleinen Blick in das Buch könnt Ihr im übrigen hier direkt auf der Verlagsseite werfen. Euch ein noch besseres Bild von diesem Werk machen.


    Werbung / Kooperation
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    Freehand Fashion
    Die perfekte Kleidung nähen - ganz ohne Schnittmuster

    gebunden, 201 Seiten, farbig illustriert
    Autorin: Chinelo Bally
    erschienen im Stiebner-Verlag
    ISBN: 978-3-8307-0975-6


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    Dieses Buch wurde mir kostenfrei vom Stiebner-Verlag für diese Rezension zur Verfügung gestellt. Eine anderweitige Vergütung gab und gibt es für diese Buchvorstellung nicht.

    Hierfür noch einmal ein dickes und herzliches 
    D♥A♥N♥K♥E♥S♥C♥H♥Ö♥N♥
    für das Vertrauen des Verlages in mich als kleine Bloggerin. Die Rezension habe ich mit meinen eigenen Worten gestaltet. Weder der Verlag noch der Autor hatte Einfluss auf meine Rezension. Das Fazit spiegelt einzig und alleine meine Meinung wieder. Genau so wie eben ich dieses Buch empfinde.
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    Quellennachweis:
    Fotos sind wie immer hier auf meinem Blog von mir "geschossen".
    Die Rechte an dem abfotografierten Buch bzw. den Seiten daraus liegen nach wie vor bei der Autorin bzw. dem Verlag.
    Kursiv und blau unterlegte Texte wurden aus dem Buch entnommen.